Freitag, 9. November 2018

[Rezension] Katherina Ushachov - Zarin Saltan

Hallo,
im Rahmen der Märchenspinnerei hat Katherina Ushachov das Märchen Zar Saltan in ein neues Gewand gepackt, wie die Märchenspinnerei immer so schön sagt :)
Dabei ist die Zarin Saltan entstanden. Eine schöne russisch-angehauchte Erzählung, die sich vor allem für zwischen durch eignet, da sie nicht soo lang ist. Aber das schadet der Geschichte überhaupt nicht.




Autor: Katherina Ushachov | Titel: Zarin Saltan | Verlag: Selfpublish | Seiten: 138 Seiten | Ausgabe: eBook (2,99€) | ISBN: 9781975775254

Die Märchenspinnerei
(1) Der Axolotlkönig -- (2) Ein Mantel so rot -- (3) Hollerbrunn -- (4) Kein Schnee im Hexenhaus -- (5) Im Bann der zertanzten Schuhe -- (6) Leuchtendschwarzer Rabenmond -- (7) Meerschaum -- (8) Zarin Saltan -- (9) Der siebte Sohn -- Es war einmal......ganz anders -- (10) Herzenswünsche kommen teuer -- (11) Unter schwarzen Federn -- (12) Träume voller Schatten -- (13) Tropfen der Ewigkeit -- (14) Das erste Lied



Ein begehrter Junggeselle
Drei Konkurrentinnen
Ein magisches Eichhörnchen
Als die Slawistikstudentin Anna von ihren besten Freundinnen heimlich bei einer russischen Datingshow angemeldet wird, ahnt sie nicht, dass sie dort dem Kaviarzar Viktor begegnet. Ganz überraschend wählt er sie aus und Anna ist damit nur einen Schritt entfernt von einem Leben wie im Märchen. Doch Neid und Missgunst lassen den Traum bald zum Albtraum werden und sie braucht jede Hilfe, die sie bekommen kann. Selbst wenn diese magisch ist und die Helfer merkwürdig anmuten.
„Zar Saltan“ in neuem Gewand – Im 8. Band der Märchenspinnerei erzählt Katherina Ushachov die altbekannte Geschichte von Feindschaft, Eifersucht und Oberflächlichkeiten in einem modernen Setting neu und lässt dabei jene Figur zu Wort kommen, die im Original untergeht: die Zarin.
(Quelle: Homepage der Märchenspinnerei)




Das Cover ist ein Märchentraum. Wer möchte denn auch nicht mal als Prinzessin top gestylt so fotografiert werden :) Abgesehen davon verspricht das Cover genau das, was man auch bekommt. Eine wunderbare Prinzessinnnengeschichte.
Als ich das erste Mal den Klappentext gelesen habe, war ich mir nicht sicher, was ich von der Geschichte mit der Fernsehshow halten sollte. Ich hatte ein bisschen Bedenken, dass diese Show ein bisschen zu viel Platz einnimmt und es nur um den Wettbewerb geht. Aber als ich es dann endlich las, merkte ich schnell, dass ich mich getäuscht hatte. Auf den ersten Seiten wird die Fernsehshow, die mich ein wenig an eine Mischung aus Herzblatt (heißt glaube ich so) und Bachlor erinnert hat, erzählt und dann taucht man relativ schnell weiter in die Geschichte ab und es geht nur noch um Anna und Victor. Deren Geschichte fand ich schön. Der Schreibstil von Katherina Ushachov lässt einen in der Geschichte versinken, wo durch man schnell durch das Buch kommt. Das ist aber überhaupt nicht schlimm, da es genau die richtige Länge hat. Es gibt keine langatmigen oder langweiligen Stellen, aber genauso gab es keine Situationen in denen ich dachte, dass es zu schnell ging.
Anna hat mir gut gefallen. Sie ist eine interessierte junge Frau, die eigentlich keine Lust auf Kuppelversuche ihrer Freundinnen hat, es dann aber trotzdem zulässt. In der Fernsehshow macht sie, meiner Meinung nach, eine gute Figur und die Erzählungen über die Show haben mir trotz meiner Abneigungen für solche TV-Ereignisse gut gefallen. Manchmal kam sie mir im Verlauf der Geschichte nur etwas naiv und gut gläubig vor. Victor hat mir ebenfalls gut gefallen. Ein sympatischer Mann, der sich in der Fernsehshow wirklich in Anna verliebt und mit ihr sein Leben verbringen möchte. Die Freundinnen von Anna fand ich unter aller Sau, aber nicht vom Geschriebenem her, sondern vom Verhalten.

5 von 5 Bembel


Ein schönes Wochenende!





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen